Nachhaltige Beschaffung in München

Was wir kaufen trägt dazu bei, welche Welt wir unterstützen. Verschiedene Personen organisieren Materialien für die Stadt München für mehr Fairness in der Stadt.

Mit jedem Einkauf kann sich etwas verändern

Was Städte einkaufen, beeinflusst, wie Produkte hergestellt werden – und unter welchen Bedingungen Menschen weltweit arbeiten.

Ein Kurzfilm der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) im Beschaffungsamt des BMI (BeschA) zeigt, wie an verschiedenen Stellen im Beschaffungsprozess und bei unterschiedlichen Leistungen Nachhaltigkeitsaspekte integriert werden können.

Warum nachhaltige Beschaffung wichtig ist

Viele Produkte entstehen in komplexen Lieferketten – oft verbunden mit unfairen Arbeitsbedingungen oder Umweltbelastungen.

Das betrifft unter anderem:
- Kleidung und Textilien
- Lebensmittel wie Kaffee, Kakao oder Tee
- Spielwaren
- IT-Produkte

Nachhaltige Beschaffung setzt genau hier an:
Sie berücksichtigt nicht nur den Preis, sondern auch die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt.

München geht voran

Die Stadt München und der Marienplatz sind zu sehen. Als Kontext für nachhaltige Beschaffung in der Stadt.

Die Stadt München zeigt seit vielen Jahren, wie nachhaltige Beschaffung konkret umgesetzt werden kann.

Bereits 2002 wurde beschlossen, keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu beschaffen. Seitdem wurden die Kriterien kontinuierlich weiterentwickelt und verbindlicher gemacht.

Heute setzt München unter anderem auf:
-
anerkannte Zertifizierungen
- klare ökologische und soziale Standards
- verbindliche Kriterien für verschiedene Produktgruppen

Faire Fußbälle als Beispiel für die nachhaltige Beschaffung der Landeshauptstadt München

Konkrete Beispiele aus München

Faire Sportbälle für Schulen
Münchner Schulen nutzen – wo möglich – ausschließlich fair gehandelte Sportbälle, die regelmäßig gemeinsam mit Schüler*innen getestet werden.

Biostadt München & „Haus der Kost“
Seit 2006 stärkt München den Einsatz von regionalen, biologischen und fairen Lebensmitteln. Mit dem „Haus der Kost“ werden Küchen gezielt bei der Umstellung unterstützt.

Schulungen für Mitarbeitende
Mitarbeitende werden darin geschult, Nachhaltigkeit aktiv in ihre Beschaffungsentscheidungen einzubeziehen. Und Fairness als erste Option zu wählen.

Zusammenarbeit macht den Unterschied

Nachhaltige Beschaffung entsteht im Zusammenspiel von Verwaltung, Organisationen und Zivilgesellschaft. Gemeinsam wird so eine Wirtschaft gestaltet, die fairer, transparenter und zukunftsfähiger ist.

Für dieses Engagement wurde München 2023 als
„Hauptstadt des Fairen Handels“ ausgezeichnet.

Mehr erfahren
→ Mehr Informationen bietet der Kompass Nachhaltigkeit
Weitere Einblicke in die Beschaffung der Stadt München findest du hier.

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