Klimaschutz im peruanischen Regenwald: Delegierte der Asháninka teilen ihre Perspektiven
Jede*r kann etwas für den Klimaschutz tun – zu Hause, im Beruf oder im Ehrenamt. Nachhaltig zu leben bedeutet auch, offen für neue Sichtweisen zu sein und das eigene Verhalten immer wieder zu überdenken.
Bei dieser Veranstaltung bekommen wir eine besondere Gelegenheit:
Yanet Velasco Castillo und Melqui Huaman Delgadillo gehören zum indigenen Volk der Asháninka. Sie leben am Fluss Ene im Amazonasgebiet in Peru. Sie erzählen, wie sich der Klimawandel dort auswirkt, was sie tun, um ihre Heimat zu schützen, und was Nachhaltigkeit für sie bedeutet.
Die beiden sprechen über die Probleme, mit denen sie im Regenwald zu kämpfen haben, und welche Lösungen sie entwickeln. Sie vertreten die Organisation CARE (Central Asháninka del Río Ene) – ein Zusammenschluss der Asháninka-Dörfer am Fluss Ene, der sich für ihre Rechte einsetzt.
Gemeinsam mit ihnen überlegen wir: Was können wir in München aus ihrer Erfahrung lernen? Dabei geht es zum Beispiel um Landrechte, den Schutz ihrer Gebiete vor illegaler Abholzung und Drogenhandel, Gleichberechtigung und Menschenrechte – und wie das alles mit Klimaschutz zusammenhängt.
Wir sprechen auch darüber, was die Asháninka sich von uns wünschen – und wie wir gemeinsam, trotz unterschiedlicher Herkunft, für eine bessere Zukunft zusammenarbeiten können.
Zum Einstieg gibt Sylvia Baringer von der Fachstelle EineWelt im Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München einen kurzen Überblick über die Klimapartnerschaft mit den Asháninka, die es seit über 25 Jahren gibt.
Danach berichten die beiden Delegierten und wir öffnen die Runde für Fragen und Austausch mit dem Publikum.
Referent*innen
Yanet Velasco Castillo, im Vorstand von CARE (Central Asháninka del Río Ene - Zentralbüro der Asháninka des Flusses Ene), Koordinatorin im Programm AMA-ENE zu Förderung und Empowerment von Frauen
Melqui Huaman Delgadillo, ehemaliger Dorfchef der Gemeinde Camantavishi und Repräsentant der jungen Generation
Die beiden Referent*innen sind Delegierte des Volkes der Asháninka, mit ca. 90.000 Menschen das größte indigene Volk im amazonischen Regenwald Perus, und sind im Mai 2025 auf Delegationsreise in München.
Sylvia Baringer, Fachstelle EineWelt im Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München
Moderation: Nora Holz (Klimarat München)
Infos
Deutsch und Spanisch mit Übersetzung
Eure Anmeldung erleichtert uns die Planung, ihr könnt aber auch spontan kommen.
Hier könnt ihr euch anmelden: https://crm.protect-the-planet.de/civicrm/event/register?id=14&reset=1